„Muslime leisten wertvolle Dienste“

(iz). Obschon jetzt die ersten Beschränkungen zum Kampf gegen die ­Corona-Pandemie mittlerweile gelockert werden sollen, sollen umfagreiche religiöse Gemeinschaftsveranstaltungen noch deutlich länger untersagt bleiben. Das ist nur ein Beispiel, wie die muslimische Gemeinschaft in Deutschland durch die Krise beeinträchtigt wurde. Hierzu sprachen wir mit Burhan Kesici, dem Vorsitzenden des Islamrates. Islamische Zeitung: Seit einiger Zeit gelten im Rahmen des allgemeinen „Lockdowns“ der Öffentlichkeit massive Beschränkungen beziehungsweise Verbote, die auch die gemeinschaftliche Religiosität von MuslimInnen in Deutschland betreffen? Wie haben sich diese für die einzelnen Gemeinden und Ihre Mitgliedsverbände ausgewirkt? Burhan Kesici: Die Einschränkungen sind sowohl für unsere Moscheegemeinden als auch unsere Mitglieder natürlich eine ungewohnte und außergewöhnliche Situation, die sich vielfältig auswirkt. Betroffen sind nicht nur das gewohnte Gemeindeleben, sondern auch das Privat- und Arbeitsleben. Allen Einschränkungen zum Trotz versuchen wir diese Zeit so gut wie möglich zu nutzen, um unsere digitalen Angebote auszubauen und unsere Gemeindemitglieder für diese neuen Angebote zu gewinnen. Die ersten Erfahrungen sind durchweg positiv und stimmen uns zuversichtlich, dass wir sie auch nach der Krise – hoffentlich – weiter anbieten werden. Islamische Zeitung: Einige Aktive berichten von erheblichen finanziellen Einschränkungen mancher Gemeinden, einige Imame seien auf Kurzarbeit und andere Moscheen verlören erhebliche Spenden. Der der … „Muslime leisten wertvolle Dienste“ weiterlesen