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Muslime nähen Masken für HelferInnen

Nähprojekt soll Menschen im Gesundheitssystem europaweit danken

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Foto: fudul

Köln (igmg.org). Die Islamische Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) startet in Kooperation mit Fudul (Zentralstelle für Islamische Wohlfahrt und Soziale Arbeit) ein europaweites Projekt zur Unterstützung von Ärztinnen und Ärzten, Pflegerinnen und Pflegern sowie anderen systemrelevanten Berufsgruppen. Das Projekt trägt den Namen „Wir danken mit Masken“ und soll Personen, die aufgrund der Corona-Epidemie bei der Arbeit einen Mund- und Nasenmasken tragen sollten, helfen, ihren Arbeitsalltag sicherer zu gestalten.

„Wir hören und lesen immer wieder von Engpässen bei der Herstellung und Lieferung von Mund- und Nasenmasken. Gerade Personen im Gesundheitswesen sind von diesem Engpass besonders betroffen. Einerseits sind sie einer erhöhten Ansteckungsgefahr ausgesetzt, andererseits können und wollen wir in dieser Situation auf keinen einzigen verzichten“, erklärt Aynur Handan Yazıcı, die Vorsitzende der IGMG-Frauenorganisation und ergänzt: „Deshalb wollten wir unseren Dank für ihre unschätzbar wichtige Arbeit nicht nur mit Worten oder symbolischen Gesten zum Ausdruck bringen, sondern tatsächlich helfen und sie unterstützen.“

Umgesetzt wird das Projekt mit einem zentralen Aufruf an alle Regionalverbände und Moscheegemeinden der IGMG, von denen knapp die Hälfte in Deutschland sind. Die jeweiligen Gemeinden erkundigen sich vor Ort bei Krankenhäusern, bei Pflegeheimen, bei der Feuerwehr oder auch im Einzelhandel nach dem Bedarf. Anschließend werden in Heim- und Handarbeit Mund- und Nasenmasken genäht und an die jeweiligen Stellen geliefert.

„Wir machen uns seit Beginn der Corona-Krise Gedanken, wie wir Menschen, die für unsere Gesundheit und Sicherheit unterwegs sind, unterstützen können. Unser Nachbarschaftsprojekt zur Unterstützung von Älteren und sonstigen Risikogruppen läuft bereits erfolgreich. Mit diesem neuen Projekt wollen wir einen weiteren Beitrag leisten und uns bei allen denen bedanken, die sich täglich dem erhöhten Risiko aussetzen, damit es uns gut geht“, erklärt Fudul-Vorsitzende Meryem Özmen Yaylak.

Begleitet werden soll die Aktion in den sozialen Medien mit dem Hashtag „#WirdankenmitMasken“. So sollen einschlägige Stellen sich umgekehrt auch direkt an die jeweiligen Näherinnen und Näher wenden können, um Bedarf anzumelden.

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