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Lailat Ar-Ragha’ib: Eine Nacht des Lichts und der Wünsche

Muslime nutzen die Gelegenheit des Monats Radschab

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(iz). Nach einer Überlieferung, die unter anderem bei Bukhari und Tirmidhi aufgeführt wird, ist die Nacht des ersten Freitags, die am Donnerstagabend beginnt, im Monat Radschab, die Lailat Ar-Raga’ib (türk. Regaib), die Nacht der Wünsche. In dieser Nacht bitten die Engel Allah um Vergebung als Lohn für alle, die im Radschab ­fasten.

Das Wort Radschab leitet sich aus der Wurzel „radschaba“ ab, was so viel wie „respektieren“ bedeutet. In diesem respektierten Monat ist es empfohlen freiwillig zu fasten. Es gibt einen Hadith aus den „Sunnan“ von Imam Abu Dawud, in dem der Prophet zitiert wird: „Fastet einige Tage von den Heiligen Monaten und keine anderen.“ Genauso wie wir in den Tagen von Aschura (Muharram) und in den Monaten Dhu’l-Qa’dah und Dhu’l-Hidscha fasten, so ist das auch für die Tage des Radschab empfohlen.

Auch soll man in der Nacht der Wünsche, der Lailat Ar-Raga’ib, wie in allen besonders gesegneten Nächten, zusätzliche ­Gebete verrichten und Bittgebete ­sprechen. Sie ist am Beginn des Monats.

Es wird vom Propheten Muhammad, Allahs Frieden und Segen auf ihm, überliefert: „Verpasst nicht den ersten Freitag des Radschabs, denn es ist die Nacht, in der die Engel ‘Lailat ar-Raghaib’ rufen (Nacht der Wünsche).” Gemeint ist der Vorabend, durch dessen Sonnenuntergang der Freitag beginnt. Laut dem Propheten werden in jener Nacht die Engel versammelt werden und Allah für die Gläubigen um Vergebung bitten. Allah wird erwidern, dass Er ihnen bereits vergeben hat.

Nicht nur weltweit, auch in Deutschland versammeln sich  in den meisten Moscheen, in dieser Nacht die Muslime. Im Türkischen spricht man vom so genannten „Regaib Kandili“. Das Wort Kandil, das auch für anderen besonderem Nächte gebräuchlich ist, hat eigentlich mit Lampen zu tun, und kommt daher, dass die Moscheen in diesen Nächten, wie auch im Ramadan, mit zahlreichen Lampen und Lichtern kunstvoll beleuchtet wurden.

Man trifft sich zum Abendgebet in der Moschee und es wird danach Qur’an rezitiert; häufig werden auch berühmte Lobgedichte über den Propheten gelesen, sowie verschiedene Formen von Dhikr praktiziert, und im Anschluss hält der Imam eine Ansprache über die Bedeutung dieses Monats.

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