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Nach Bombendrohung herscht Angst in vielen Gemeinden

Zusammenhänge zwischen öffentlicher Debatte und Angriffen

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Foto: Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Köln (dpa/iz). Nach der Bombendrohung gegen den Kölner Ditib-Moscheekomplex vom Dienstag ist die bundesweit größte Islam-Dachorganisation alarmiert. Man habe Angst um das Leben und die Sicherheit von Mitarbeitern, Gemeindemitgliedern und Besuchern, sagte der Bundesvorsitzende der Türkisch-Islamischen Union Ditib, Kazim Türkmen, am Mittwoch. Angriffe gegen Moscheen hätten sich in den vergangenen Tagen gehäuft, sagte er mit Blick auf Attacken mit Sachbeschädigung in Schleswig und Karlsruhe.

„Die Ditib-Gemeinden sind in höchstem Maße beunruhigt.“ Es gebe einen Zusammenhang zwischen öffentlicher Debatte über den Islam und und Angriffen auf Muslime. „Wir erwarten Solidarität und Beistand.“ Nach einer am Dienstagmorgen eingegangenen Bombendrohung per Email hatte die Polizei den größten Moscheekomplex in Deutschland geräumt und abgesperrt, gab am späten Mittag dann aber Entwarnung. Die Räumlichkeiten der Moschee wurden mit Sprengstoffspürhunden durchsucht. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten aufgenommen. Bundesweit gibt es Türkmen zufolge 857 Ditib-Moscheegemeinden.

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