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Pakistanische Gelehrte erlassen Fatwa gegen Selbstmordanschläge

In den letzten Jahren starben rund 70.000 Menschen durch Terror

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Foto: US-Navy | Lizenz: gemeinfrei

Islamabad (dpa). Mehr als 1.800 islamische Gelehrte in Pakistan haben ein religiöses Rechtsgutachten gegen Selbstmordanschläge erlassen. „Selbstmordanschläge sind haram (‘verboten’) und gegen die Lehren des Islam“, heißt es in dem als Fatwa bezeichneten Dokument, das die pakistanische Regierung am 17. Januar bekanntgab.

Es ist das erste Mal, dass pakistanische Gelehrte hierzu gemeinsam eine Fatwa zu diesem Thema unterstützen. Die Geistlichen begründen ihre Verurteilung mit dem Verbot von Selbstmord. Sich selbst zu töten sei gemäß der Lehren des Islam nie erlaubt, egal aus welchem Grund.

Selbstmordattentäter von islamistischen Terrorgruppen wie Al-Kaida, den Taliban oder dem Islamischen Staat (IS) haben in den vergangenen Jahren weltweit Zehntausende Menschen getötet. In Pakistan starben rund 70.000 Menschen. Die Regierung hofft nun darauf, dass das Dekret ihr Auftrieb im Kampf gegen islamischen Fundamentalismus verleiht.

„Diese Fatwa ist eine starke Grundlage für die Stabilität einer moderaten islamischen Gesellschaft“, schrieb Pakistans Präsident Mamnoon Hussain in das Buch, welches das Dekret enthielt. Es könne Pakistan dabei anleiten, den Extremismus eben dadurch zu zügeln, dass die Prinzipien des Islam eingehalten würden.

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