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Schulpolitik: Musliminnen fordern einheitliche Linie

Lehrer bräuchten mehr Unterstützung

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Foto: Ayten Kilicarslan, Facebook

Köln (KNA). Der Sozialdienst muslimischer Frauen (SmF) fordert in der Corona-Krise deutschlandweit einheitliche Maßnahmen in der Schulpolitik. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) solle sich dafür bei den Bundesländern einsetzen, erklärte der SmF am 31. Juli in Köln.

Um Einkommensunterschiede in den Familien auszugleichen, sollten die für den Unterricht erforderliche Technik und Materialien zur Verfügung gestellt werden, schlug die Verbandsvorsitzende Ayten Kilicarslan vor.

Lehrer bräuchten eine bessere Unterstützung, damit Eltern nicht ihre Aufgaben übernehmen müssten. „Wenn wir jetzt die Lücken nicht schließen können, werden sie in den nächsten Schuljahren immer größer.“

Kilicarslan verwies auf eine Umfrage unter 451 Ehrenamtlichen des SmF, die sozial benachteiligte Menschen begleiten. Die Betreuten hätten häufig über Probleme ihrer Kinder mit Home-Schooling und fehlender technischer Ausstattung berichtet. Zudem bemängelten viele eine schlechte Lernumgebung.

Eigenen Angaben zufolge hat der Verband im Rahmen des Bundesprogramms „Menschen stärken Menschen“ bislang 4.516 sozial benachteiligte Frauen und Männer begleitet. Rund 40 Prozent davon waren Flüchtlinge. Die Betreuung übernehmen meist muslimische Ehrenamtliche mit Migrationsbiografie.

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