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Schura Niedersachsen verurteilt Grabschändungen

13 Ruhestätten wurden geschändet. Täter noch unklar

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Foto: eslam.de

Hannover/Northeim. (KNA) Der niedersächsische Landesverband der Muslime (Schura) hat Grabschändungen auf dem Stadtfriedhof im südniedersächsischen Northeim verurteilt. „Erst wurden Angriffe auf Muslime, ihre Einrichtungen und zuletzt auf Grabstätten verübt“, erklärte der Verband am 8. Januar in Hannover. „Wir verurteilen diese feigen Aktionen auf das Schärfste und hoffen, dass die Täter in kürzester Zeit gefasst und bestraft werden.“

Laut Polizei ist es am gleichen Tag zu Beschädigungen auf dem muslimischen Teil des Stadtfriedhofs in Northeim gekommen. An 13 Gräbern hätten Unbekannte Grabsteine umgestoßen, die Bepflanzung herausgerissen und Grabschmuck zerstört.

Den Angaben zufolge übernahm der Staatsschutz die Ermittlungen. Mit Blick auf Täter und Motiv stehe die Polizei derzeit noch am Anfang der Ermittlungen. Bereits im November 2018 hatte es Schändungen an den muslimischen Gräbern des Stadtfriedhofs gegeben. Damals sollen unter anderem Grabplatten mit roten Hakenkreuzen beschmiert worden sein. Der Ermittlungen des Staatsschutzes dazu blieben bislang ohne Erfolg.

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