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Seehofer: Wiederaufnahme der Islamkonferenz wird “sehr gut”

Neuaufstellung solle Vielfältigkeit der deutschen Muslime repräsentieren

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Frankfurt (KNA). Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) blickt zuversichtlich auf die geplante Neuaufstellung der Deutschen Islamkonferenz. Es würden auch Menschen einbezogen, die nicht in die offiziellen Organisationen der Muslime engagiert seien, sagte er der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (Freitag). “Wir werden versuchen, die Vielfältigkeit der deutschen Muslime und den einen oder anderen Bürger hinzu zu holen.”

“Mitten aus dem Leben” lerne man am meisten, fügte Seehofer hinzu. So solle es auch um alltägliche Lebensfragen gehen: “Wie sieht es aus in der Schule, im Kindergarten, im Beruf, im gesellschaftlichen Leben, im Verein?” Diesen Ansatz halte er für besser als theoretische Gespräche über “wissenschaftlich-religiöse Fragen”, die an der Oberfläche blieben, so der Minister. “Das wird gut. Nein, das wird sehr gut.”

Mitte Juli hatte das Bundesinnenministerium angekündigt, die Deutsche Islamkonferenz solle im November neu aufgestellt werden. In der 2017 abgelaufenen Arbeitsphase der Islamkonferenz waren nur Repräsentanten von Islamverbänden Mitglieder des Gremiums. Kritiker hatten darauf verwiesen, dass die Verbände einseitig einen konservativen Islam verträten und sie auch nicht repräsentativ für die Muslime in Deutschland seien. Aufgabe der nächsten Islamkonferenz soll laut Ministerium die Definition eines “deutschen Islam” sein.

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