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Staatsministerin Aydan Özoğuz zu Gast beim “Speisen für Waisen”-Essen muslimischer Poetry-Slammer

„So funktioniert gutes Zusammenleben“

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Berlin. Aufregung bei der Familie Al-Amayra aus Berlin-Schönefeld: Gestern kamen an den gedeckten Tisch der syrisch-palästinensischen Familie nicht nur Freunde unterschiedlicher Herkunft und Religion zusammen. Auch Aydan Özoğuz, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration nahm die Einladung zum „Speisen für Waisen“-Essen gerne an. Mit der Aktion „Speisen für Waisen“ ruft die Hilfsorganisation Islamic Relief Deutschland Muslime und Nichtmuslime im ganzen Bundesgebiet auf, gemeinsam zu essen und sich für Waisenkinder zu engagieren.

Aydan Özoğuz begrüßte das Engagement der muslimischen Familie und erklärte: „‘Speisen für Waisen’ bringt Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Kultur zusammen. Und zwar mit dem gemeinsamen Ziel, anderen helfen zu wollen und zu können. So funktioniert gutes gesellschaftliches und friedliches Zusammenleben – lebendig und unverkrampft.“

Ganz unverkrampft verlief auch der Abend im Wohnzimmer der Al-Amayras, denn Gastgeber Younes Al-Amayra sowie Youssef Adlah und Leila Younes El-Amaire sind auch Gründer bzw. Mitglied des muslimischen Poetry-Slams „i,Slam“. So wurden nicht nur feine Spezialitäten serviert, sondern auch eigene Texte. Ausreichend Gesprächsstoff für ein Essen mit der Staatsministerin.

„Muslime werden durch den Quran regelrecht ermutigt, Waisen zu versorgen und sich ihrer anzunehmen. Ich mag mir gar nicht ausdenken, wo ich heute ohne meine Eltern wäre, umso dankbarer bin ich für Projekte wie diese, die mir die Möglichkeit bieten, etwas von meinem „Glück“ abgeben zu können“, begründet Younes Al-Amayra sein langjähriges Engagement für die Arbeit von Islamic Relief Deutschland.

Mit der Aktion „Speisen für Waisen“ ruft Islamic Relief Deutschland als erste muslimische Hilfsorganisation bundesweit zum gemeinsamen sozialen Engagement von Muslimen und Nichtmuslimen auf. Beim geselligen Frühstück mit Kollegen, Tee mit den Nachbarn oder einem üppigen Abendessen mit Freunden unterschiedlicher Herkunft und Religion möchten die Gastgeber dazu beitragen, Vorurteile abzubauen und gleich-zeitig traumatisierte Waisenkinder in Gaza zu unterstützen. Durch das gemeinsame Engagement für Kinder in Not stellen sie das Verbindende der Kulturen und Religionen heraus.

Aufgrund der großen Nachfrage hat Islamic Relief Deutschland die Aktion bis zum 15. Februar 2015 verlängert. In den letzten vier Wochen haben bundesweit rund 7.000 Teil-nehmer unterschiedlicher Herkunft oder Religion gemeinsam gegessen und für Waisen-kinder gespendet. Immer mehr Menschen wollen sich an „Speisen für Waisen“ beteiligen und bestellen das kostenlose Aktionspaket mit Teelichtern, Flyern und Plakaten.

Islamic Relief ist ein weltweites Netzwerk und erreicht mit ihrem Waisenprogramm mehr als 37.000 Kinder in 23 Ländern – 4.700 der Waisenkinder unterstützt Islamic Relief Deutschland. Die Kinder erhalten unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und Kultur psychologische Hilfe, Schulbildung, medizinische Versorgung und vor allem Geborgenheit. In der Gemeinschaft finden sie ein liebevolles Zuhause und eine Perspektive für eine bessere Zukunft.

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