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Strom der Geflüchteten reißt nicht ab

Für die Zivilbevölkerung bestehen nach wie vor erhebliche Risiken

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Foto: pixabay.com, nile

Berlin (dpa). Obwohl in vielen Regionen ihres Heimatlandes nicht mehr gekämpft wird, suchen immer noch zahlreiche Menschen aus Syrien Schutz in Deutschland. Wie das Bundesinnenministerium am Dienstag mitteilte, stellten im Januar und Februar dieses Jahres 7446 Syrer einen Asylantrag. Im Vorjahreszeitraum waren den Angaben zufolge 6279 Syrer beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) vorstellig geworden.

Die Internationale Organisation für Migration (IOM) hatte festgestellt: „Die derzeitige Lage in Syrien ist für eine Rückkehr in Sicherheit und Würde nicht förderlich. Für die Zivilbevölkerung bestehen nach wie vor erhebliche Risiken.” Eine Sorge, die viele Flüchtlinge aus Syrien umtreibt, ist die Angst, als vermeintlicher Gegner von Präsident Baschar al-Assad eingestuft und deshalb verhaftet zu werden. Männer fürchten zum Teil, belangt zu werden, weil sie im Bürgerkrieg keinen Militärdienst leisten wollten.

Im Februar stellten bundesweit 14 321 Menschen erstmals einen Asylantrag in Deutschland. Das sind 16 Prozent weniger als im Januar. Die größte Gruppe waren mit rund 3222 Antragstellern erneut die Syrer, gefolgt von Nigerianern (1388 Asylbewerber) und Menschen aus dem Irak (1307).

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