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Ufuk Secgin von HalalBooking.com über das Angebot seiner Firma

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(iz). In wenigen Monaten werden sich wieder massive Touristenströme aus den globalen Wohlstandszentren in die Reisedestinationen in aller Welt ergießen. Längst sind es nicht nur die Deutschen, lange Zeit galten sie ja als „Tourismusweltmeister“, die auf der Suche nach attraktiven Reisezielen sind.

Mittlerweile sind finanzstarke Muslime im Nahen Osten, in der Türkei und Zentralasien, Südostasien sowie in den Gemeinschaften des Westens zum Ziel des so genannten Halal-Tourismus geworden. Noch haben bestimmte Destinationen die Nase vorn, die sich auf diese Touristen eingestellt haben, aber längst bemühen sich auch traditionellere Tourismusgebiete um zahlungskräftige muslimische Kunden.

In einem längeren Gespräch mit der IZ erläuterte Ufuk Secgin, Marketing­direktor beim Buchungsportal Halal­Booking.com, das Grundkonzept seines Unternehmens und eines sich entwickelnden Marktsegments der globalen Reisebranche. Die Firma versteht sich „als weltführender und unabhängiger Halal-Tourismus-Spezialist und bietet Halal-Erholungsurlaubsreisen und Touren des islamischen Kulturerbes an“.

HalalBooking.com wurde vor 6 Jahren gegründet und ist, laut Secgin, die weltweit führende Webseite zum Suchen & Buchen in der Halal-Reisebranche. „Wir haben ein enormes Wachstum in diesen Jahren erlebt und bieten derzeit mehr als 200 Hotels in verschiedenen Kategorien an, die sich voraussichtlich bis Ende 2015 auf ca. 500 Hotels erweitern werden“.

Zuerst habe man sich bei dem online-Service auf Angebote in der Türkei konzentriert, weil sich das Konzept mus­limfreundlicher Hotels dort als erstes bewiesen habe. Jedoch habe Halal­Boo­king.com die Palette der offerierten Destinationen weltweit ausgeweitet und ermöglicht seinen Kunden, auch Pakete am Arabischen Golf, in Ägypten, Malaysia, Marokko und in Europa zu buchen.

Interessant sei, so Secgin, dass die Anforderungen des Segments für den Halal-Tourismus zu einer Umgestaltung bei den teilnehmenden Hotels und Ressorts bewirkt hätten. Aufgrund des gewachsenen Einkommens muslimischer Familien und Reisenden werde eine hohe Qualität von den Hotels erwartet, welche Freizeiteinrichtungen gemäß ihrer Bedürfnisse anbieten.

„Diese Entwicklung schuf eine Notwendigkeit für mehr Ressorts, die tatsächlich den internationalen 5-Sterne-Standard erfüllen. Es gibt eine große Ge­schäftsmöglichkeit für Hotel-Unternehmen, die sich dieser Branche anschließen wollen, indem sie ihre Einrichtungen in den Strandressorts auf muslimische Bedürfnisse abstimmen – insbesondere bei Reisezielen wie den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ägypten, Malaysia und auch Südeuropa.“

Während es zu Beginn vor allem um die Erhöhung von Bettenkapazitäten gegangen sei, um die Nachfrage der Kunden schnell zu befriedigen, stiegen gleichzeitig die Bedürfnisse der Kunden. „Daher gibt es nun nicht nur einen Be­darf für mehr Ressorts, insbesondere 5 Sterne, sondern auch speziell gebaute Einrichtungen, zum Beispiel einen gro­ßen Wellnessbereich für Damen, Strände nur für Frauen sowie gemischte Strände für Familien.“

Bei den Anforderungen unterscheiden die spezialisierten Dienstleister zwischen notwendigen Angeboten („must haves“) und optionalen („good to have“). Als erstes zähle die Verfügbarkeit von Halal-Lebensmitteln in Hotels beziehungsweise entsprechender Restaurants in der Nähe. Die nächste wichtige Voraussetzung sei der einfache Zugang zu einem Ort, an dem die täglichen Gebete verrichtet werden können. „Dies ist besonders wichtig im Falle von Städtereisen“, so Ufuk Secgin, „weil die meiste Zeit des Tages außerhalb des Hotels verbracht wird“. Darüber hinaus sollten Freizeiteinrichtungen in Strandressorts absolute Privatsphäre für Frauen oder Familien garantieren. Dazu gehörten Pools, Spas und Strandbereiche, die nur für Frauen oder Familien gedacht sind. Ein weiteres optionales, jedoch wichtiges Verkaufskriterium bei Badeorten sei ein alkoholfreies Umfeld.

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