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Von Hasbullah Schafi’i

Die Prüfungen der vier Imame (1)

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(iz). Dank des Ratschlusses Allahs bringt Er Männer des Wissens, der Freundschaft zu Allah und der Weisheit hervor, die Seinen Din in jeder Zeit beleben, diesen beschützen und ihn einrichten. Diese Männer sind Prüfungen unterworfen. Was immer sie erleiden müssen, stärkt ihr Vertrauen in Allah und in ihre rechtgeleiteten Taten. Sie standen diesen Turbulenzen mit Entschlossenheit und im kompromisslosen Dienst an Allah gegenüber. Dies ist ein Beispiel und eine Ermutigung für die gesamte muslimische Welt. Es ist ein Beweis dafür, dass die Männer Allahs niemals Allah, Seinen Gesandten und Seinen Din betrogen haben.

Die Vier Imame – Abu Hanifa, Malik, Schafi’i und Ahmad ibn Hanbal – sahen sich enormen Leiden in der Errichtung bestimmter fundamentaler Dinge des Islams ausgesetzt. Daher betet die Ummah für ihre Seelen und wird Allah am Tag des Gerichts dankbar sein. Die bedeutendsten Khalifen, die verantwortlich für die Prüfungen der Imame waren, sind Ibn Hubairan und nach ihm Abu Dscha’far Al-Mansur, Harun Ar-Raschid, sowie dessen Söhne Al-Mamum und Al-Mu’tasim. Imam Abu Hanifa wurde sowohl von Ibn Hubaira und Abu Dscha’far Al-Mansur verfolgt, weil er sich weigerte, den Posten des Obersten Richters anzunehmen. Dies tat der geachtete Imam, bis er im Gefängnis an einer Vergiftung starb, ohne dass er freigesprochen wurde. Der gleiche Abu Dscha’far Al-Mansur, der aus der Familie des Propheten, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, stammte, bestrafte Imam Malik, weil dieser sich weigerte, die Rechtmäßigkeit und Gültigkeit des Eides der Umma anzuerkennen, die ihm und in Folge seines Postens als Khalif geleistet wurde. Harun Ar-Raschid brachte Imam Asch-Schafi’i bei einer Gelegenheit vor Gericht und sein Sohn, Al-Mamun, auf seiner Suche nach Gelehrten, die seiner sektiererischen Denkschule widersprachen, stellte dem Imam eine Falle. Dieser – selbst seit seiner Kindheit ein Wunderkind der Gelehrsamkeit – wich allen möglichen Anklagen gegen seine Person aus. Al-Mamun starb, während er Ibn Hanbal zu einer Anhörung vorladen wollte. Der Imam war der einzige von zwei Männern Bagdads, die offen zu ihrer Weigerung standen, anzuerkennen, dass der Qur’an erschaffen sei. Nach seinem Tod verfolgte sein Sohn Al-Wathiq den Plan weiter, den Imam zu verfolgen, bis ein Hofnarr und ein Schaikh namens Adhrami Al-Wathiqs blinden Glauben in dieser Angelegenheit erschütterten.

Imam Abu Hanifa
Imam Abu Hanifa, auch bekannt als Imam Al-A’zam, hatte einen solch herausragenden Ruf in seinem Wissen von den Wissenschaften der Rechtssprechung, dass Imam Asch-Schafi’i viel später über ihn sagte: „Alle Menschen sind im Fiqh Kinder von Abu Hanifa.“ Ein Besucher, der nach Kufa gekommen war, um ihn zu sehen, beschrieb, wie er die ganze Zeit die Leute in einer Moschee unterwies, all die Fragen von Gelehrten und einfachen Moscheen beantwortete. Er unterbrach seine Sitzungen nur für die fünf täglichen Gebete und gelegentlich für seine Zurückgezogenheit in der Nacht. Dies erstaunte den Mann so, dass er sich nicht aus der Nähe des Imams entfernen konnte, ohne ihn als Mann der Freundschaft zu Allah (Wilajah) zu bezeichnen.

Schließlich musste ihm Ibn Hubaira das Amt des Obersten Richters (Qadi Al-Qudat) anbieten. Der Khalif wusste, dass der Imam ein Gelehrter von solcher Brillanz war, dass über ihn die Bemerkung gemacht wurde, dass er begründen konnte, dass eine Stein­säule aus Gold gemacht sei. Gutmütig betrachtet, handelte der Khalif vielleicht aus der aufrichtigen Absicht heraus, den besten und geeignetsten Mann in eine Position der Autorität zu stellen. Dies würde sicherstellen, dass der Din an seinem festen Ort geschützt sei. Jedoch ist nicht klar, was die wirklichen Absichten dieses Angebots genau waren.

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