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Vorab aus der kommenden Ausgabe: Wie gehen Muslime mit dem Thema Sexualität um? Von Sulaiman Wilms

Gesucht: ein heroischer Realitätssinn

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“Die heutige Dominanz des Sexuellen in der Gesellschaft beschäftigt dabei nicht nur Muslime. (…) Das Thema ruft nach echter Streitkultur. Gerade in der Debatte um Sexualität von Jugendlichen, Vernutzung von Frauen in der Werbung oder Massenprostitution können muslimische Frauen insofern durchaus gesellschaftlich mitreden.” (Abu Bakr Rieger. Islam in Deutschland. Ein Politisches Tagebuch, 2005)

Intensiv und erhitzt wie kaum ein anderes Thema wirft uns als Muslime die Frage nach Sexualität – und verwandte Themen wie sexuelle Gewalt und gesellschaftlicher Sexualisierung – auf unsere Zeitumstände zurück. Wir sind gezwungen, uns diesem Thema zu stellen. Mit einem heroischen Sinn für die Realität, ohne moralisierenden Hochmut und mit dem notwendigen Wissen um unsere eigenen Grundlagen können wir uns durchaus konstruktiv dieser Frage stellen.

Eine erregte Welt
Wir leben in einer sexuell erregten Welt. Der Traum aus der Zeit unserer Elterngeneration, mit Hilfe der “sexuellen Revolution” einen neuen, freieren Menschen zu schaffen, hat sich nicht bewahrheitet. Raoul Duke, der Filmheld von “Fear and Loathing in Las Vegas”, stellte trocken fest, dass niemand am Ende des Tunnels wartet, um die Hippies abzuholen. Genauso mussten die Theoretiker der Umgestaltung unseres Intimlebens realisieren, dass die von ihnen angestoßene große Sexualisierung weder das Leben der Mehrheit verbesserte, noch zur Freiheit führte.

Aber sie waren Geburtshelfer einer neuen Stufe der Verwertung unberührt verbliebener Affekte des Menschen. Im öffentlichen Diskurs ist Sexualität – und beinahe ausschließlich sie – die verbliebene Chiffre für Freiheit, insbesondere im aggressiven Umgang mit Muslimen. In der alles umschließenden Geschäftswelt hilft sie beim Verkauf aller möglichen Waren. Und nicht nur Experten für visuelle Kommunikation haben seit Jahren beobachtet, dass sich die Werbebranche der Bildersprache des pornographischen Blickes bedient.

Der Text ist nur ein Auszug aus der kommenden Ausgabe. Den kompletten Artikel können Abonnenten in der IZ vom Oktober 2013 lesen.

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