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Was müssen die Muslime tun, damit ihr Fasten angenommen wird? Von Ali Kocaman

Gebet und Reflexion

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„O die ihr glaubt, vorgeschrieben ist euch das Fasten, so wie es denjenigen vor euch vorgeschrieben war, auf dass ihr Taqwa haben möget“ (Al-Baqara, 183)

(iz). In diesem Jahr beginnt der Fastenmonat wahrscheinlich am ersten oder zweiten August. Wie der ­obige Vers verdeutlicht, steht Taqwa – die umfassende Gottesfurcht, die das Handeln im Angesicht Allahs bestimmt – im Zentrum der Enthaltsamkeit des Ramadans.

Von Abu Huraira wurde uns jene Aussage des Propheten, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, ­überliefert: „Ramadan, ein gesegneter Monat, ist zu euch gekommen. In ihm hat euch Allah das Fasten zur Pflicht gemacht. Die Tore des Gartens sind geöffnet, die Tore des Feuers verschlossen und die rebellischen Schaitane sind in Ketten gelegt. In ihm hat Allah eine Nacht verborgen, die besser ist als tausend Monate.“

Auf den Mond kommt es an
Anfang und Ende des Ramadans sind – wie bei allen anderen Monate des islami­schen Kalenders – von der Sichtung des Mondes abhängig. Von Abu Huraira wurde die folgende prophetische ­Aussage berichtet: „Wenn ihr den Neumond (des Monats Ramadan) sichtet, fastet. Und wenn ihr den Neumond (des Monats Schawal) sichtet, hört auf zu fasten. Und wenn der Himmel bewölkt ist, fastet ­dreißig Tage.“

Bei beiden Zeitpunkten ist die Sichtung des Neumondes (Hilal) von entscheidender Bedeutung. Ist er nicht zu sehen, dann wird nach traditionellem islamischen Recht der jeweils vorangegangene Monat mit dreißig Tagen gezählt. Für die Muslime, die in unseren Breiten ­leben, in denen eine korrekte Sichtung der Neumonde sehr schwierig ist, braucht es Lösungen, die sowohl dem islamischen Recht entsprechen, aber auch den hiesigen Verhältnissen gerecht werden.

In den vergangenen Jahren haben ­häufige Unstimmigkeiten wie unterschiedliche Daten in ein und demselben Land oder Nachrichten aus Ländern wie Saudi-Arabien, in denen eine Sichtung astronomisch unmöglich war, Zweifel über die dominanten Methoden zur Bestimmung des Neumondes bestärkt. Sowohl die Regelung, mit dem Fasten zu beginnen, sobald irgendwo auf der Welt der Mond gesichtet worden sein soll, als auch die abstrakte Berechnung der Tage, wie dies bei türkischen Moscheeverbänden der Fall ist, sind sowohl angesichts astronomi­scher Daten als auch wegen mangelnder Sichtung des Mondes fragwürdig.

In der Zeit der Salaf (der ersten Generationen nach dem Propheten) kam es vor, dass es in den Gebieten der muslimischen Welt zu abweichenden Sichtungen des Mondes zu Beginn und zum Ende des Ramadans gab. In einem Bericht von ‘Abdallah ibn ‘Abbas (dem der Prophet den Titel „Deuter des Qur’ans“ gab) berichtete der Sohn von Umm Fadl, dass die Syrer unter Mu’awija, dem damaligen Khalifen, den Mond zu einem anderen Zeitpunkt als die Muslime in Medina ihn sahen. Ibn ‘Abbas entschied, dass sich die Medinenser an die Sunna des Gesandten Allahs, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, halten sollen, wonach jedes Gebiet, das ausreichend entfernt ist, eine eigene Sichtung braucht.

In Ländern wie Deutschland führte die bisherige Unklarheit dazu, dass sich die Entscheidung zur Bestimmung des Ramadananfangs individualisierte, wobei einige Verbände den reinen Berechnungen folgen und andere bestimmten Ländern. Bedenklich ist darüber hinaus, dass einzelne Muslime oder ihre Familien völlig individuell entscheiden, auf welcher Grundlage sie den Ramadan beginnen wollen. Diese zunehmende „Privatisierung“ ist für die muslimische Community bedenklich. Es ist sicherlich im Interesse aller, wenn Deutschlands Muslime eine für alle verbindliche Lösung ­fänden.

Gerhard Ahmad Kaufmann vom Projekt Mondsichtung.de erklärt, dass „wir hier in Deutschland in der Regel sehr schlechte Sichtungsbedingungen haben“. Daher müsse man schauen, ob man sich an Südspanien oder Marokko, die am nächsten liegenden muslimischen Regionen, orien­tiert, wo es wesentlich bessere Sichtmöglichkeiten gebe. Über die Möglichkeit zur ausschließlichen Berechnungen sagte Kaufmann: „Dass man den Mond bei Nicht-Sichtbarkeit auch berechnen kann, entspricht auch der Sunna, aber ausschließlich nach dem berechneten ­Kalender zu gehen nicht.“

Wer muss fasten?
Damit das Fasten im Ramadan verpflichtend ist, müssen Bedingungen erfüllt werden. Es betrifft nur erwachsene, körperlich und geistig gesunde Muslime beiderlei Geschlechts. Schwache, Kranke, Kinder, die die notwendige ­Reife noch nicht erreicht haben, menstruierende Frauen und Reisende (unter bestimmten Auflagen) sind von der Pflicht des Fastens zwischen Morgendämmerung und Sonnenuntergang ausgenommen.

Kranke, menstruierende Frauen und Reisende müssen, sobald sich ihr ­Zustand ändert, die verpassten Tage nachholen. Hinfällige Menschen, chronisch ­Kranke, die nicht fasten können, Schwangere und andere, die ihr Fasten nicht bis zum nächsten Ramadan nachholen, müssen Ersatzzahlungen (Kafara) für die entspre­chenden Fastenzeiten leisten.

Was ist verpflichtend?
Die Fastenden enthalten sich für den gesamten Monat des Essens, Trinkens, Rauchens und des Geschlechtsverkehrs. Das gleiche gilt auch für die orale Einnah­me von Medikamenten, sowie Injektionen und Augentropfen. Vermieden werden sollten aber jene, nicht untersagten Handlungen, die ihrerseits zum Brechen des Fastens führen können.

Qadi ‘Ijad beschrieb die wesentlichen Elemente des Ramadan­fastens. Am Anfang steht die Festlegung des Monats durch die Sichtung des Mondes. Am Abend vor dem ersten Tag müssen die Muslime ihre Absicht fassen, den gesam­ten Monat entsprechend seiner Regeln zu fasten. Wenn sie gezwun­gen sind, ihr Fasten zu unterbrechen, so müssen sie diese Absicht erneut fassen.

Folgende Dinge sind laut Qadi ‘Ijad während des Fastens, das durchgehend vollzogen werden muss, untersagt: „Das Vermeiden von allem, was den Magen an festen Substanzen oder an Flüssigkeiten erreicht. Davon ausgenommen sind unvermeidliche Dinge (…). Die Enthaltung von jeglicher Ejakulation, die durch Gedanken, Körperkontakten oder ähnlichem hervorgerufen wird. Das Verbot von Geschlechtsverkehr sowie das erzwungene Erbrechen, es sei denn, es liegt ein notwendiger Grund vor.“

Die Dinge, die im Ramadan zwischen Morgendämmerung und Sonnenuntergang untersagt sind, brechen natürlich auch das Fasten. Dazu zählen neben der obigen Aufzählung das Eintreten der Periode oder vergleichbarer Blutungen bei Frauen. Fürchten stillende Mütter um ihre Gesundheit oder die ihrer Kinder, dürfen sie ihr Fasten unterbrechen. Außer­dem heben Bewusstlosigkeit oder ­zeitweilige Unzurechnungsfähigkeit das Fasten auf. Muslime, die ihr Fasten aus akzeptablen Gründen brechen, müssen ihrer Verpflichtung nachkommen und verpasste Tage nachholen. Für diejenigen, die die Unverletzlichkeit des Ramadans aber durch eine oder mehrere, der während des Fastens untersagten Handlungen bewusst schädigen, ist Wiedergutmachung vorgesehen. Entweder müssen sie für jeden Tag zwei durchgehende Monate fasten oder sie müssen für diesen Zeitraum jeden Tag eine bedürftige Person ­speisen.

Empfehlungen
Der Ramadan ist keine Last, sondern eine Zeit der Erleuchtung und Reinigung unserer Herzen. Dies liegt auch daran, dass sich Muslime an prophetischen Gewohnheiten und empfohlenen Handlungen orientieren sollten, die den Rama­dan zum Monat des Lichts machen.

Viele Muslime bemühen sich, das zusätzliche Tarawih-Gebet – am besten mit anderen in einer Moschee – zu ­verrichten. Auch weitere freiwillige Handlungen dienen der Verbesserung unseres spirituellen Daseins. Empfohlen ist die Belebung des Fastenmonats durch Dhikr, Rezitationen des Qur’ans, Gebete und das vermehrte Geben von Spenden. All das ist aber nur hilfreich, wenn unser ­Verhalten in ­Gedanken, Wort und Tat dementsprechend ist. Dazu zählen das Vermeiden ­übermä­ßigen Redens, übler Nach­re­de oder Aggressivität.

Der Monat des Qur’ans
Ramadan ist nicht nur die Zeit des Fastens, sondern auch des Qur’ans; eine Zeit der verstärkten Rezitation der Offenbarung und des tieferen Nachdenkens über ihren Inhalt. Die „Nacht der Macht“ (Lailatul-Qadr) stellt nicht nur den Höhepunkt des Fastens dar; in ihr wird in vie­len Moscheen der gesamte Qur’an kom­plett rezitiert. Muslime verbringen diese Nacht bis zum Anbruch des Morgens im Gebet und in der Erinnerung Allahs. Außerdem war dies die Nacht, in der dem Gesandten Allahs das erste Mal der Qur’an offenbart wurde.

Über diesen Aspekt finden wir in den Erläuterungen zum Qur’an folgende Erklärung: „Allah sandte den Qur’an in dieser Nacht von der Wohlbewahrten Tafel zum uns nächsten Himmel herab. Der Engel Dschibril (Gabriel), Friede sei mit ihm, diktierte den Qur’an den Engeln des uns am nächsten gelegenen Himmels, die ihn dann auf Seiten aufschrieben. Diese Seiten wurden an einem Ort mit dem Namen Baitu’l-Izza, das Haus der Würde, aufbewahrt und von dort aus überbrachte Dschibril, Friede sei mit ihm, den Qur’an zu verschiedenen Anlässen und Begebenheiten dem Gesandten Allahs, Friede sei mit ihm.“ Seine Herabsendung vollzog innerhalb von mehr als zwanzig Jahren. Der Qur’an wur­de sowohl als Ganzes, aber auch Stück für Stück ­offenbart.

Iftar und Suhur
Im Fastenmonat nehmen die Muslime in Nachfolge der prophetischen Sunna eine kleine Mahlzeit (Suhur) zu sich, bevor nach Einsetzen der Morgendämmerung ihr Fasten beginnt. Dieses endet mit dem Iftar. Mit beiden Mahlzeiten sind verschiedene prophetische Gepflogenheiten (Sunnan) verbunden.

Das Suhur als solches ist nicht nur empfohlen. Dies Muslime sollen diese Mahlzeit auch so spät wie möglich zu sich nehmen. Bis zum Morgengebet sollte man so viel haben, dass man fünfzig Verse des Qur’ans rezitieren kann. Gibt es Zweifel über den richtigen Zeitpunkt, soll man mit dem Essen aufhören.

Es ist Sunna, sein Fasten so schnell wie möglich nach dem Sonnenuntergang zu brechen und es nicht hinauszuzögern. Es ist auch Sunna, einige Datteln und Wasser zu sich zu nehmen, bevor man zum Abendgebet (Salat Al-Maghrib) geht. Bei türkischen Muslimen gibt es allerdings eine andere Vorgehensweise: Hier wird zunächst in Ruhe gegessen und dann anschließend gebetet. Danach macht man sich auf den Weg in die Moschen zum Tarawih-Gebet.

Wenn er sein Fasten brach, pflegte der Gesandte Allahs, Frieden sei mit ihm, folgendes zu sagen: „Allahumma laka sumna wa’ala rizqika aftarna fa-taqabbal minna innaka anta as-sami’ul-’Alim – Oh Allah, wir haben für Dich gefastet, und wir haben unser Fasten gebrochen mit dem, was Du uns gegeben hast. Wahrlich, Du bist der Hörende, der Wissende.“ Es wird überliefert von ‘Abdallah ibn ‘Amr ibn Al-’As, dass der Prophet, Friede und Segen Allahs mit ihm, sagte: „Wahrlich, das Du’a desjenigen, der sein Fasten bricht, wird nicht abgelehnt.“

Die Tradition der gegenseitigen Einla­dung zum Iftar geht auf einen Ausspruch des Gesandten Allahs zurück, in dem er sagt: „Wer immer einem Fastenden ­etwas gibt, mit dem er sein Fasten brechen kann, erhält die gleiche Belohnung, ohne dass dies die Belohnung des Fastenden in irgend einer Weise verringern würde.“ Bei den abendlichen beziehungsweise nächtlichen Mahlzeiten sollten die Muslime einen Mittelweg wählen: Einerseits müssen sie genug zu sich nehmen, dass ihre Kräfte aufrechterhalten. Andererseits darf der Ramadan nicht zu einer Zeit der Völlerei ausarten (siehe hierzu S. 22). Ansonsten geht der positive Einfluss, den der Verzicht tagsüber auf die See­le ausübt, am Abend wieder verloren.

Das Tarawih-Gebet
Der tägliche Höhepunkt eines Fastentages ist daher nicht die abendliche Mahlzeit, sondern das Tarawih-Gebet. Das Wort kommt von der selben Wurzel wie das Wort „Ruh“, Geist, und wird daher mit der Bedeutung von Vergeistigung übersetzt, was auf die spirituelle Bedeutung dieser zusätzlichen Gebete hinweist. Oft wird es bei Muslimen auch mit Licht in Verbindung gebracht, weil die Moscheen oft erleuchtet werden.

Nachdem man abends sein Fasten brach, geht man in die Moschee und verrichtet nach dem Nachtgebet jenes Tarawih. Die Tarawih-Gebete bestehen aus einer höheren Zahl von Gebetseinheiten, und es ist üblich, im Laufe des Fastenmonats bei diesen Gebeten einmal den gesamten Qur’an von Anfang bis Ende zu rezitieren.

Diese gemeinschaftlichen Gebete sind im Gegensatz zu den Pflichtgebeten kein Muss, sondern gehören zur Sunna des Propheten, sind also eine freiwillige, verdienstvolle Handlung. Der Prophet mach­te durch sein Vorbild bewusst deutlich, dass es einen freiwilligen Charakter hat. Da es gerade beim Fasten in einem sommerlichen Ramadan für manchen Berufstätigen schwierig werden kann, unter der Woche eine Moschee zum Tarawih aufzusuchen, kann man es auch zu Hause machen.

Die Nacht der Macht
„Herabgesandt haben Wir ihn in der Nacht der Macht und Bestimmung. Und du weißt sehr wohl, was die Nacht der Macht und Bestimmung ist. Die Nacht der Macht und Bestimmung ist besser als tausend Monate. In ihr kommen die Engel herab und der Ruh (Geist) mit der Erlaubnis ihres Herrn und Seinem Befehl. Friede ist sie bis zum Anbruch der Morgendämmerung.“ (Sura Al-Qadr)

Die Nacht der Macht ist die ­gewaltige Nacht, in der Allah den Qur’an auf einmal auf die Erde herab sandte. Wir wissen natürlich, dass der Qur’an dem Propheten über einen Zeitraum von mehr als zwanzig Jahren offenbart wurde, wann immer er Rechtleitung benötigte, ­damit er in jeder Lage genau das richtige tun konnte. Aber er wurde auch auf einmal in dieser Nacht der Macht offenbart. ­Dieser Vorgang ist eine Enthüllung der Macht Allahs in Seiner Offenbarung des Qur’ans.

Aber das arabische Wort Qadr bedeutet auch Maß. Sie ist die Nacht, in der Allah die Ereignisse des kommen­den Jahres abmisst. Der Gesandte Allahs riet uns, in den letzten zehn Nächten des Ramadans nach ihr Ausschau zu halten. Die Hinweise deuten darauf hin, dass es sich dabei um eine ungerade Nacht unter den letzten zehn Tagen handelt.

Es ist gute Sitte unter den Muslimen, in dieser Nacht, die Allah in der Sura Ad-Dukhan „die gesegnete Nacht“ nennt, gemeinsam zu beten und Ihn in ­Bittgebeten zu bitten. Der Gesandte Allahs überliefer­te, dass ein Bittgebet in der Lailatul-Qadr von Allah angenommen wird.

Siegel und Abschluss
Der Ramadan endet am ersten Tag des Monats Schawwal mit dem Fest des Fastenbrechens (arab. ‘Id Al-Fitr, türk. Ramazan Bayrami). Es ist wichtig, gerade die letzten Tage zwischen Lailatul-Qadr und dem Feiertag angemessen zu verbrin­gen, damit das Fasten von Allah an­ge­nom­men wird. Dazu zählt auch die Zakat Al-Fitr (die nichts mit der Zakat, der dritten Säule des Islams zu tun hat). Bis zum Festgebet muss man für jedes Mitglied seines Haushalt, für das man finan­ziell verantwortlich ist, eine Pflichtabga­be in Höhe des Nahrungsbedarfs für eine Person bezahlen. Dies ist eine Bedingung für die Gültigkeit des Fastens.

Nach dem Morgengebet nimmt man entsprechend der prophetischen Sunna eine Kleinigkeit zu sich. Es ist ­empfohlen, Ghusl (rituelle Ganzkörperwaschung) zu machen, sich zu parfümieren und seine beste Kleidung zu tragen. Das ‘Id-Gebet findet etwa eine dreiviertel Stunde bis eine Stunde nach dem Sonnenaufgang statt. Je nach Moschee wird die Uhrzeit unterschiedlich festgelegt und kurz vor dem ‘Id bekannt gegeben, wie auch der Tag des ‘Ids selbst, der wie der Anfang des Fastenmonats entsprechend der Neumondsichtung kurzfristig bestimmt wird, sofern man nicht, wie einige Verbände, vorausberechneten Kalendern folgt.

Das Festgebet besteht aus zwei Gebets­einheiten und einer Ansprache, ähnlich wie das Freitagsgebet. Im Unterschied da­zu kommt allerdings zuerst das Gebet, und dann folgt die Ansprache (Khutba). Eine Besonderheit der ‘Id-Gebete ist es auch, dass sie eine zusätzliche Zahl von Tak­birat (Aussprüche von „Allahu ­ak­bar”, „Allah ist größer”) enthalten, ­deren Zahl und Position in den Gebetseinheiten je nach Rechtsschule unterschiedlich ist. Das ‘Id-Gebet ist keine Pflicht, aber eine starke Sunna. Nach Asch-Schafi’i soll es von Reisenden verrichtet werden, nach Imam Abu Hanifa hingegen nur von in Städten und Orten Ansässigen, für die auch das Freitagsgebet Pflicht ist.

Ramadan wird vermisst
Was das ‘Id Al-Fitr betrifft, so ist es nun nicht so, dass die Freude daher rührt, dass man nun nicht mehr fasten muss und quasi den Ramadan hinter sich gebracht hat. Viele vermissen sogar den nun vergangenen Ramadan und freuen sich schon auf den nächsten. Anlass zur Freude versprach der Gesandte Allahs: „Wer im Ramadan in festem Glauben und in der Hoffnung auf Belohnung ­fastet, dem werden seine vergangenen falschen Taten vergeben.”

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