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Wir brauchen mehr inklusive Moscheen

IGMG-Regionalverbände gründen Projekt „Solidarität kennt keine Grenzen“

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Foto: Deaf Islam, Seren Basogül

Köln (IGMG.org). „Wir brauchen mehr Barrierefreiheit in unseren Moscheen und Gemeinden und mehr Inklusion in unseren Strukturen“, erklären Aynur Handan Yazıcı, Vorsitzende der Frauenabteilung der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), und Dr. Abdulhalim İnam, Vorsitzender der IGMG-Bildungsabteilung. Anlass ist das Projekt der IGMG „Solidarität kennt keine Grenzen“ zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, der seit 1993 jährlich am 3. Dezember begangen wird.

Die IGMG-Regionalverbände im Ruhrgebiet und Süd-Bayern haben gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner „Hasene Deutschland“ anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung das Projekt „Solidarität kennt keine Grenzen“ ins Leben gerufen. Mit Vorträgen und Aktionsständen werden die Belange der Menschen mit Behinderung in den Fokus gerückt. Ziel der Aktion ist es, Menschen zu sensibilisieren und ein Bewusstsein für das Thema zu schaffen.

„Inklusion in der Moschee ist uns ein sehr wichtiges Anliegen. Wir sind verpflichtet, Menschen mit Behinderung und deren Familien zu Seite zu stehen, sie teilhaben zu lassen, damit sie zu festen Partnern in unseren Strukturen werden. Behinderte und nichtbehinderte Menschen müssen gleichermaßen in der Lage sein, mit ihren jeweils eigenen Können Moscheen und Gemeinden zu gestalten“, erklärt Handan Yazıcı.

Dr. Abdulhalim Inam ergänzt: „Besonders großen Augenmerk müssen wir hierbei auf Kinder und Jugendliche werfen. Das gemeinsame Aufwachsen von Kindern mit und ohne Behinderung ist sehr wichtig. Hierfür müssen wir Rahmenbedingungen, inklusive Kinder- und Jugendeinrichtungen schaffen.“

Die IGMG-Bildungsabteilung hat mit ihren Camps für Sehbehinderte, Blinde und Gehörlose im Monatsrhythmus Möglichkeiten zur Teilhabe geschaffen. Im Rahmen von Kulturreisen, Fort- und Ausbildungsveranstaltungen werden behinderte Menschen selbstbewusster. „Es freut uns sehr zu sehen, dass unsere Arbeit bereits erste Früchte trägt.“, erklärt Dr. Abdulhalim Inam. Mehrere Jugendliche haben nach der Teilnahme an den IGMG-Camps bereits ein Studium oder eine Ausbildung aufgenommen, können sich viel freier und selbstständiger bewegen und ihren Alltag meistern.

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