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Wohlergehen in der Schwangerschaft

Haleemah Oladamade Ahmad gibt ein paar Tipps, wie Frau sich trotz anderer Umstände gut fühlen kann

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Foto: pexels.com

(iz). Ob es ihr erstes oder fünftes Kind ist – so erlebt die Frau eine Mischung aus Emotionen, die sie im Verlauf ihrer Schwangerschaft erfährt. Eine dieser Emotionen ist die Freude am Gedanken, dass ein neues Wesen im Inneren erwächst – eine andere Version von sich und dem Partner. Oder es ist das simple Glück der Schwangerschaft.

Frau erlebt die Spannung, ob es ein Mädchen oder ein Junge wird. Es gibt aber auch Nervosität angesichts möglicher Herausforderungen. Inmitten dieses brodelnden Kessels der Gefühle ist es nicht selten, dass Frauen in Gedanken an ihre Gesundheit (und die ihres Babys) ausflippen. Das gilt für einige Kulturen mehr als für andere. Es gilt auch für Frauen, die zum ersten Mal ein Kind austragen oder zuvor eine schwierige Schwangerschaft hatten.

Medizinische Forschung hat gezeigt, dass das Immunsystem in dieser Zeit leicht abgesenkt ist. Denn der Körper soll den Fötus nicht abstoßen. Man kann (und sollte) schwanger und gesund sein. So gibt es Hinweise zur Steigerung des Immunsystems und Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens während der Schwangerschaft und darüber hinaus.

Ernährung: Richtiges Essen ist entscheidend für Mutter und Kind. Daher ist es notwendig, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Hierzu gehört eine vielfältige Nahrung, die der Mutter und ihrem Kind die benötigten Nährstoffe gibt. Folgende Lebensmittelgruppen sollten immer dabei sein: Getreide, Gemüse, Früchte, Milchprodukte sowie Fleisch und andere Proteine (inklusive Bohnen). Gesunde Lebensmittel wie Früchte und Gemüse helfen auch dabei, das Energieniveau zu verbessern.

Bewegung: Regelmäßige Übung hat viele Vorteile für jeden; auch für Schwangere. Eine wiederkehrende Routine die Schwangerschaft hindurch hält gesund und verleiht Selbstbewusstsein. Sie hilft auch gegen Rückenschmerzen, verbessert die Körperhaltung, senkt den Stress und verleiht Durchhaltevermögen, das sicherlich bei der Entbindung vonnöten ist. Durch Bewegung bekommt die Schwangere auch einen Energieschub, wenn sie sich müde fühlt. Übungen wie schnelles Gehen, Schwimmen, Tanzen, Yoga und Beckenmuskulaturübungen sind besonders hilfreich. Jedoch sollte vor jedem Trainingsprogramm ein Arzt aufgesucht werden. Das gilt insbesondere für Übungen, die vorher noch nicht gemacht wurden. So ist sichergestellt, dass die Schwangere und ihr Baby nicht gefährdet werden.

Hygiene: Üblicherweise erlebt der Körper hormonelle Umstellungen in dieser Zeit. Steigende Östrogen- und Progesteronspiegel erleichtern das bakterielle Wachstum. Schwangere erfahren deshalb eine zunehmende Schweißproduktion. Daher ist es nötig, verstärkt auf die Hygiene zu achten, um Infektionen zu vermeiden. Wichtig sind auch regelmäßige Duschen sowie die Vermeidung von sehr heißen Bädern. Schwangere sollten nach Möglichkeit keine enge Kleidung tragen. Das Haus sollte von Unrat, Schmutz und Schädlingen befreit werden – insbesondere in der Küche. Halten Sie ihre Umgebung trocken, um Ausrutschen und Stürze zu vermeiden.

Genug Ruhe: Es ist normal, sich müde zu fühlen – insbesondere im ersten Schwangerschaftsdrittel. Das liegt am hohen Spiegel von Schwangerschaftshormonen, die im Körper zirkulieren. Die Frau sollte versuchen, so viel wie möglich zur Ruhe zu kommen, um das Energieniveau aufrechtzuerhalten. Schwangere werden auch feststellen, dass sie früher als üblich ins Bett gehen. Wer nicht in der Lage ist, nachts gut zu schlafen, sollte tagsüber kurze Nickerchen machen.

Geistige Gesundheit: Ein funktionierendes geistiges Gleichgewicht ist genauso wichtig wie körperliche Gesundheit. Das gilt gerade für diese besondere Zeit. Viele kennen die postnatale Depression. Aber nicht wenige Frauen erfahren auch Stimmungsschwankungen und Panikattacken in der Schwangerschaft.

Diese besonderen Umstände können manchmal sehr herausfordernd sein. Doch eine vernünftige Lebensweise, das Vertrauen auf Allah und das intensive Gebet haben einen großen Anteil an der Verbesserung des eigenen Wohlergehens.

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