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Zentralrat der Muslime zum Auftakt der Internationalen Wochen gegen Rassismus

Muslimischer Dachverband sorgt sich um zunehmenden Populismus und Feindseligkeiten gegen Minderheiten

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Foto: Stiftung gegen Rassismus / Internationale Wochen gegen Rassismus

Köln (ZMD), Aus Anlass der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ vom 13. bis 26. März 2017 ruft der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) seine Mitglieder mittels einer umfangreichen, mehrsprachigen Handreichung dazu auf:

In den Moscheen zu den Freitagsgebeten am 17.03.2017 und am 24.03.2017 eine einheitliche Freitagspredigt (arabisch: „Khutba“) zu den Themen Menschenwürde und Rassismus aus islamischer Sicht abzuhalten und,

Die BürgermeisterInnen und KommunalvertreterInnen ihrer Stadt oder eine andere politische oder religiöse Persönlichkeit zum Besuch des muslimischen Freitagsgebets einzuladen, sowie im gesamten Zeitraum der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ in ihren Gemeinschaften Veranstaltungen, Workshops und Vorträge zum Thema Rassismus, Rechtspopulismus und Islamfeindlichkeit durchzuführen.

Dazu stellte der Generalsekretär des ZMD, Herr Abdassamad El Yazidi, der am 13. März an der Auftaktveranstaltung der diesjährigen Wochen dieser wichtigen, antirassistischen Initiative in Heidelberg teilnahm, folgendes fest:

„In Anbetracht des zunehmenden Populismus, der Feindseligkeit und der zunehmend gewalttätigen Übergriffe gegenüber Minderheiten in Deutschland, ist der Zentralrat der Muslime in Deutschland natürlich auch in diesem Jahr wieder äußerst engagiert mit dabei. Übergriffe auf Muslime sind im Vergleich zu den vorherigen Jahren drastisch gestiegen. Wir sind heute mehr denn je alle gefordert für unser multireligiöses, multiethnisches Deutschland der Vielfalt aktiv einzutreten.

Unsere Heimat Deutschland lebt von zivilgesellschaftlichem Engagement und dem energischen Eintreten für unseren demokratischen Rechtsstaat. All denjenigen, die diesem Land Schaden zufügen wollen, indem sie Hass, Verachtung und Ausgrenzung predigen und schüren, bieten wir mit unseren Aktivitäten als muslimische Deutsche entschieden die Stirn!“

Und weiter hielt er fest: „Dem Motto der Wochen: Zusammen gegen Rassismus-100 Prozent Menschenwürde, fühlen wir uns ohne Wenn und Aber verpflichtet, denn wir wissen um unsere Verantwortung für dieses Land und seine Menschen.“

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