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Zusammenschluss pfälzischer Muslime laut Gutachten eine Religionsgemeinschaft

Schura Rheinland-Pfalz: Beheimatung der Muslime nur mit Beteiligung der Gemeinschaften möglich

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Foto: Schura RLP, Facebook

Mainz (iz). Nach Angaben der Schura Rheinland-Pfalz habe ein Gutachten des Landesministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz über die islamischen Religionsgemeinschaften festgestellt, dass es sich bei der Schura um eine solche handle. „Nun müssen wir auf dem eingeschlagenen Weg hin zu Verhandlungen über einen Vertrag zwischen den Religionsgemeinschaften und dem Land fortschreiten“, kommentierte der Vorsitzende, Akif Ünal, die Ergebnisse.

Ein zusätzliches Gutachten hätte bescheinigt, dass „wir unsere Strukturen zwischenzeitlich sogar gefestigt haben“. Anhand der ethnischen und innermuslimisch-konfessionellen Heterogenität der Mitglieder in der Schura finde eine Abbildung der muslimischen Gemeinschaft statt. Ein etwaiger Nachholbedarf, wie er von der Landesregierung in ihrer Pressemitteilung gefordert werde, lasse sich durch das Zusatzgutachten nicht begründen. „Denn zum einen wird in den Gutachten eindeutig festgehalten, dass die Schura sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennt, anderslautende Vorwürfe hingegen seien nicht substanziell belegt. Zum anderen wird in den Gutachten auch festgestellt, dass ein Ausgleich divergierender theologischer Positionen und die Rücksicht auf kleinere Mitgliedsgemeinden systematisch stattfinden“, erklärte Ünal in seiner Arklärung.

Nach jahrelangem Hin und Her sei es nun an der Zeit, Fakten zu schaffen, um dem Bedarf der muslimischen Gemeinschaft nachzukommen. Ein Vertrag zwischen den islamischen Religionsgemeinschaften und der Landesregierung sei „mehr als nötig“, um die aktuellen Herausforderungen der Muslime in Rheinland-Pfalz zu bewältigen. Die Schura Rheinland-Pfalz sei sich ihrer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung bewusst und werde ihren Beitrag dabei leisten. (ak)

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